Homo sapiens & die Evolution des Hörens
Es ist kein Zufall,
dass Homo sapiens die Evolution überlebte.
Wir verdanken das den Zeit-Ereignis-Rechenmaschinen in unseren Köpfen.
Und der Tatsache,
dass natürlicher Schall auch die Zeiträume seiner Ereignisse trägt.
Musikhören ist Raumerleben
Nur wenn mit der Musik auch
die Zeiträume der Musiker aus dem ursprünglichen Ereignisraum hörbar bleiben,
kann ein Hörraum räumlich echt wirken.
Denn erst die Zeit im Schall
macht diese biologische Raumberechnung überhaupt möglich.
Genau diese Fähigkeit
half Homo sapiens evolutionär beim Überleben.
Die Grundlage dafür ist die endliche Schallgeschwindigkeit von etwa 343 m/s.
Fehlt diese zeitliche Glaubwürdigkeit im Schall,
verliert das Hörerlebnis seine Natürlichkeit –
und damit für den Gehörsinn die Echtheit.
Was real passiert
Musik ist physikalisch betrachtet bewegte Luft in Raum und Zeit.
Da Schall nur etwa 343 m/s schnell ist,
hören wir niemals die Gegenwart —
sondern immer Vergangenheit.
Die Logik dahinter:
Natürlicher Schall klingt ausnahmslos immer richtig,
denn wir können die Vergangenheit nicht ändern.
Die Krux:
Unser Gehirn vergleicht aktuell Gehörtes fortlaufend
mit der Erfahrung dieses richtigen Hörens aus unserem gesamten Leben.
Dazu wertet es aus Zeitunterschieden intuitiv mögliche Ereignisse
in unseren Umgebungsräumen aus:
- Richtung
- Entfernung
- Bewegung
- Gefahr
- Lebendigkeit
Genau deshalb ist das Hören keine Geschmacksfrage,
sondern zuerst
ein biologischer EVO-Filter zur Ereignis- und Gefahrenerkennung –
auf Basis von Schall, der eine echte kausale Vergangenheit besitzt.
Das Problem von HiFi
HiFi verändert regelmäßig genau diese Zeitinformationen.
Denn mechanische und elektrische Nebenwirkungen erzeugen
über die gesamte HiFi-Anlage hinweg zusätzliche Energie.
Und diese zusätzliche Energie verschwindet physikalisch nicht einfach.
Sie entlädt sich über die einfachsten verfügbaren Wege —
die bei HiFi letztlich in Schwingspulen münden und Membranen bewegen.
OBWOHL – sie nie Teil des ursprünglichen Musikereignisses war.
Dadurch verändert sich die zeitliche Ordnung der Membranbewegungen —
und damit die Zeit-Raum-ORTUNG – im künstlich erzeugten Schall.
Wir hören diesem Schall seine Künstlichkeit an,
ob wir das wollen oder nicht.
Und genau deshalb wirken viele Anlagen zwar beeindruckend —
aber nicht wirklich echt und lebendig.
Worum es bei JoschAudio geht
Das Schallergebnis trotz notwendiger Membranen so weit zu perfektionieren,
dass es von den Zeit-Ereignis-Rechenmaschinen in unseren Köpfen
möglichst nicht mehr von natürlichem Schall zu unterscheiden ist.
Weiterführend:
Warum „schöner Klang“ nicht reicht
Oder direkt zu den Lösungen: