Zwei Ohren.
Millionen Jahre Evolution –
... doch die HiFi-Welt denkt erst ab 220 Volt.
Zu diesem Bild:
Wenn wir etwas hören, wissen wir nicht immer sofort, WAS den Schall verursacht.
Manchmal richten wir den Blick zum Geräusch, weil wir es nicht kennen –
... und schauen nach.
Doch längst davor wissen wir instinktiv:
Da passiert gerade etwas ECHTES.
Und genau dieser Instinkt funktioniert bei HiFi
in aller Regel nicht –
... egal, wie teuer der SCHALL erzeugt
wird:
HiFi hört sich künstlich an.
Schon 'mal darüber nachgedacht –
was HiFi physikalisch wirklich macht?
Ganz am Ende
wird SCHALL durch impulsierende Membranen erzeugt.
Immer.
Daraus folgt
eine physikalische Selbstverständlichkeit,
die für die glänzende HiFi-Branche offenbar
eine ganz neue Erkenntnis ist:
Jede Abweichung
von den vorgesehenen Membranbewegungen
reduziert die Richtigkeit des wieder_erzeugten SCHALLS.
Völlig egal,
an welchem Glied der HiFi-Kette sie verstärkt oder verursacht wurde.
Neue Erkenntnis?
Dann überlege selbst:
Hat dir jemals ein HiFi-Redakteur oder eine Hochglanzbroschüre
diese einfache physikalische Logik erklärt?
Und jedem müsste auch klar sein:
Kein Gerät arbeitet zu 100 % RICHTIG –
auch nicht das teuerste.
Damit entsteht
am Ende auch falscher Schall,
weil der zu keinem ursprünglichen Ereignis gehört.
Und diesen SCHALL empfangen unsere Ohren auch.
Weil er NICHT zur Musik gehört
nehmen wir ihn deshalb als fremd oder künstlich wahr.
Instinktiv.
Genau die Wahrnehmung von falschem Schall reduziert
im membranerzeugten Schallergebnis
das natürliche und ganz normale WIEDER-Erleben der Musik.
Ganz vorne schon in der kausalen Kette.
Was die HiFi-Industrie
sonst noch für Fehler kritisiert oder
wie eine Branche ihre Perfektion feiert...
das alles ist nachrangig -
weil ab 220 Volt gedacht.
„Kann das sein ...“,
wird sich jetzt mancher HiFi-Investierte fragen,
„... dass JoschAudio damit tatsächlich schlüssig argumentiert?“
Nachdenken sollte jeder selbst.
Also...
... bevor er seinen Händler fragt. ;-)
Oder einfach auf meiner Couch Platz nehmen.
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Mit JoschAudio erlaube ich mir daher,
gegen diesen Trend die HiFi-Welt
wachzurütteln und an eine Sache zu erinnern:
Unser zweites Ohr dient der natürlichen ZEITMESSUNG.
Damit
erst können wir Schallereignisse im Raum präzise orten
und in Echtzeit erkennen, was um uns herum geschieht.
Es ging in der Evolution ums Überleben.
Um Zeit für die Vorbereitung zu haben, auf alles, was passiert.
Ein Ohr allein ist ein Schallempfänger ohne die Möglichkeit
zur Laufzeitpeilung über Schall.
Zwei Ohren ermöglichen unserem Gehirn erst diese hochpräzise,
instinktive Auswertung interauraler Laufzeitunterschiede (ITD).
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Ich weiß –
... ich bin unbequem und störe vermutlich so manches Geschäft –
... Schwamm drüber... ;-)
DENN
wer die akustische Wirklichkeit in seinem Hörraum WIEDER erleben will ...
der muss eigentlich über Schall nachdenken, bevor er sofort Töne beurteilt.
Warum?
Egal ob live im Konzert oder daheim auffe Couch:
Unser Gehör funktioniert nicht anders,
wenn Schall plötzlich mit Membranen erzeugt wird.
Das Gehirn stellt immer die gleichen Fragen:
WO geschieht etwas –
um auf dieser Basis zu verifizieren,
WAS dort gerade passiert.
Wie könnte bei der Musikwiedergabe
ein anderer Prozess ablaufen ... im selben Kopf?
Es geht beim Hören um
Schallwahrnehmung mit zwei Ohren.
Punkt.
Und genau deshalb beginnen meine Überlegungen
nicht erst an der Steckdose –
sondern bei der Evolution unseres Gehörs.
Der Evolution war unser Geschmack egal.
Nur der HiFi-Branche eben nicht:
Sie verkauft uns angeblich immer besseres HiFi –
statt für dieselben Ohren eine
richtige eins_zu_eins_WIEDERHOLUNG von Schall
überhaupt nur in Betracht zu ziehen.
Es geht auch um Wettbewerb und Verkauf.
Und deshalb serviert man uns oft genug
eine rosarote Wohlfühloase für Ohren.
Die Pauke eines Philharmonieorchesters sollte ... nein darf nicht plötzlich
neben der ersten Geige zu hören sein –
bloß weil irgendwer behauptet, sie dort mit mehr „Auflösung“ wahrzunehmen.
Mehr Auflösung am FALSCHEN WO
ist keine bessere Wiedergabe.
Sie als Verbesserung anzupreisen, ist vielmehr
ein ganz schlechtes Verkaufsgebaren.
Klänge,
die man gefälligst „schön“ finden soll und kann.
Aber künstlich,
wie die Kinderstimmen der Erwachsenen in der Haribo-Werbung.
Ein hübsches Sounding, wenn Scheinrealität das Ziel ist.
Ein überzeugender Eindruck ist noch keine Wirklichkeit.
Man kann den Schein aber mögen –
als lustige Werbung.
Doch hat das mit ECHT und Natur genauso viel zu tun
wie das, was sich das HiFi-Marketing ausdenkt,
um unser EGO zu kapern.
WAS ABER,
wenn jemand gar keine gemütliche Wohlfühl-Oase sucht,
wie ich?
Dem Marken, Prestige und High-End-Folklore
völlig gleichgültig sind?
Weil ich mit meinen zwei Ohren einfach nur
genauso unverfälscht hören will –
wie im echten Leben?
Was will man so Denkenden noch verkaufen?
Außer: SCHALL in natürlich = RICHTIG.
Und wenn die HiFi-Branche
die Zeit zum Raum vergessen hätte?
Schwamm drüber...
denn das gibt es hier auf meiner Hobbyseite –
...sogar mit ECHT.
Musikalische Grüße
Josef Schönen
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