Josch-Audio             
  Damit  AUCH  Homo sapiens in  VOLLER  BANDBREITE  funktioniert   

Du glaubst der HiFi-Branche und ihren Messungen?

Der Denkfehler

Seit Jahrzehnten werden in der HiFi-Welt Fragen beantwortet, die sich in der Natur überhaupt nicht stellen. 

Die HiFi-Branche fragt permanent: Wie gut funktionieren Geräte? 


Doch müssten die ersten Fragen nicht diese sein:


  • Wie funktioniert Homo sapiens?
  • Wie funktioniert die Natur?
  • Wozu dient unser Gehörsinn?
  • Und wie erkennt Homo sapiens das Gehörte als ECHT?


Das sind vier Fragen, die sich zwangsläufig ergeben, 


wenn man verstehen will, was Wiedergabe überhaupt leisten muss.



Was Messungen tatsächlich messen

Messungen messen Geräte, Lautsprecher und Hörräume – kurz: die Ergebnisse der Wiedergabekette. Das ist wichtig, denn ohne Messungen gäbe es keine funktionierende Audiotechnik. Aber genau dort beginnt auch das Problem, denn die Messung startet erst an der Stelle, an der HiFi bereits übernommen hat.



Was mich interessiert

Mich interessiert nicht die Wiedergabekette, sondern das, was sie wiedergeben soll: der ursprüngliche Ereignisraum. Das ist der Ort, an dem die Musik tatsächlich entstanden ist. Hier gilt die unumstößliche biologische und physikalische Hierarchie: 

Erst die Natur. Dann Homo sapiens. Dann Physik. Dann HiFi.


Bevor überhaupt ein Lautsprecher existiert, existiert bereits die Natur. Dort bewegte sich der Schall mit trägen 343 m/s, dort entstanden die Laufzeiten und die zeitlichen Beziehungen zwischen den Schallereignissen. Und genau aus diesen Beziehungen rekonstruiert unser Gehirn Richtung, Entfernung, Bewegung und Raum.



Wir hören Vergangenheit

Jedes Ereignis, das wir wahrnehmen, liegt bereits in der Vergangenheit – immer und ohne Ausnahme. Der Schall benötigt Zeit, deshalb erreicht uns niemals die Gegenwart, sondern stets eine zeitlich verzögerte Information über etwas, das bereits passiert ist. Genau diese Verzögerungen nutzt unser Gehirn seit Hunderttausenden von Jahren.



Was Homo sapiens tatsächlich auswertet

Unser Gehör interessiert sich nicht für Frequenzgänge, Klirrwerte, Diagramme oder Prospekte. Unser Gehirn versucht fortlaufend nur eines herauszufinden: Wo befindet sich etwas? Wie weit ist es entfernt? Bewegt es sich? Ist das Ereignis glaubwürdig? Diese Fähigkeit war für uns keine Unterhaltung, sie war pures Überleben.



Der entscheidende Unterschied

Ein Messmikrofon besitzt keine Evolution, keine Überlebensgeschichte, keine zwei Ohren und kein Gehirn. Es hat keinen Sinn für Richtung, Entfernung oder Ereignisse. Ein Mikrofon misst Schall – der Homo sapiens rekonstruiert Ursachen. Das ist nicht dasselbe.



Der eigentliche Irrtum

Wenn eine Messung hervorragend aussieht, dann beweist das zunächst nur, dass sich die Wiedergabekette hervorragend misst. Mehr nicht. Sie beweist nicht, dass die ursprünglichen Ereignisse glaubwürdig erhalten geblieben sind. Sie beweist nicht, dass unser Gehirn dieselben räumlichen Beziehungen wiedererkennt und dass ein Ereignis echt wirkt – denn all das entsteht erst im Kopf des Hörers.



Deshalb stelle ich eine andere Frage

Die klassische HiFi-Frage lautet: Wie korrekt arbeitet das Gerät? Meine Frage lautet: Wie viel der ursprünglichen Ereignisstruktur bleibt für Homo sapiens überhaupt noch erkennbar? Das ist keine technische Frage. Das ist die eigentliche Frage, denn HiFi existiert nicht für Geräte, sondern für Menschen.



Mein Schluss

Messungen sind wichtig, aber sie beantworten nicht meine Frage. Sie beschreiben die Gegenwart der Geräte – mich interessiert die Vergangenheit der Ereignisse. Deshalb beginne ich nicht bei HiFi, sondern dort, wo jedes Hören beginnt: bei der Natur, bei Homo sapiens und bei den Laufzeiten des Schalls. Erst danach kommt die Technik. Nicht umgekehrt.



➡️ 5 – Das Schall-Axiom

6 – Wie funktioniert Homo sapiens
7 – Der biologische Weg zum ECHTEN
8 – NULL-Reset – zum Echt der Ereignisse
9– Frösche & Züge
10 – Was bewegt die Membranen tatsächlich?
11 – Was ich daraus geschlossen habe
12 – Über mich
13 – Impressum & Kontakt
1 – STARTSEITE: Der Perspektivewechsel auf Natur
2 – Uns genügt der ECHE Raum
3 – DESHALB hören wir Vergangenheit:

4 – Wer Messungen feiert, klickt hier besser nicht

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