Wie beugt man FALSCHEM Membranimpulsieren vor?
Machen wir uns zunächst etwas ganz Einfaches klar:
HiFi-Anlagen – egal wie teuer – impulsieren am Ende nur MEMBRANEN.
Und deren Bewegung erzeugt den SCHALL, den wir hören.
Ob sie dabei RICHTIG impulsieren, entscheidet sich im Grunde an zwei Dingen:
- In welcher AMPLITUDE sie impulsieren.
- WANN sie impulsieren.
Beides muss zugleich RICHTIG sein.
Denn die richtige Amplitude zum falschen Zeitpunkt wäre genauso ungünstig
wie die falsche Amplitude zum richtigen Zeitpunkt.
RICHTIGES Membranimpulsieren bedeutet
energetisch RICHTIG & zeitlich PÜNKTLICH.
Und genau hier wird technisch verursachte,
musikfremde Energie zum Problem.
Denn jede zusätzliche musikfremde Energie, die irgendwo in der Gerätekette
einen der beiden Signalströme erreicht, wird die tatsächliche Membranbewegung
sehr wahrscheinlich energetisch oder zeitlich beeinflussen -
und damit von richtig entfernen.
Also stellt sich eigentlich nur noch eine Frage:
Was können wir
gegen technisch verursachte FEHLER unternehmen,
BEVOR sie die Membranen FALSCH impulsieren?
Die Antwort:
Den Fehlern ihre Ursachen nehmen
Genau das ist seit Jahren mein liebstes Hobby.
Die Umsetzung ist dabei ziemlich simpel:
Technisch verursachte Energie möglichst dort reduzieren,
wo sie entsteht, gespeichert oder weitergegeben wird.
BEVOR sie das Impulsieren der MUSIK beeinflusst.
Dafür experimentiere ich seit zig Jahren
mit unterschiedlichen physikalischen Wirkprinzipien:
Entkopplung. Reibung. Viskosität. Grounding und Softgrounding.
Schwingungsdissipation. Bewegliche Masse-Dämpfer –
TMD (= Tuned Mass Damper)
Und vor allem mit KOMBINATIONEN daraus.
Denn unterschiedliche Ursachen
brauchen unterschiedliche Gegenmaßnahmen.
Was sich mechanisch übertragen würde,
kann man vorsorglich voneinander entkoppeln.
Was schwingt, kann man vorsorglich dämpfen –
oder seine Schwingungsenergie auf eine bewegliche Zusatzmasse übertragen
und dort dämpfen.
Bewegungsenergie lässt sich durch Reibung und Viskosität vorsorglich dissipieren.
Und auch elektrische Einflüsse lassen sich über Grounding vorsorglich verringern.
Unterschiedliche FEHLERURSACHEN brauchen
unterschiedliche physikalische GEGENMASSNAHMEN.
Und sie zu kombinieren hilft manchmal auch,
die Membranen noch RICHTIGER impulsieren zu lassen.
Natürlich könnte man einwenden:
- Schon die gespeicherte MUSIK ist nicht perfekt.
- Wir waren nicht dabei - wissen nicht, wie es sich angehört hat.
- Der HÖRRAUM selbst verändert den Schall.... etc. etc.
Stimmt alles.
Aber:
Kann RICHTIGES Membranimpulsieren der Wiedergabe schaden?
Logisch ist:
Was an anderen Stellen vermurkst wurde,
darauf haben wir keinen Einfluss.
Warum aber sollten wir unserer Wiedergabe
noch weitere Fehler hinzufügen...
wenn wir sie einfach neutralisieren können?
Man stelle sich einmal vor,
wir könnten die HiFi-Anlage nicht mehr erkennen,
wenn wir Musik hören.
Wir würden uns fühlen,
wie in der Zeit zurück zum Ort des Konzerts gereist –
in denselben RAUM.
Zeitreisen für das Gehör. Egal wohin.
Zu Marianne Faithfull. Harry Belafonte. Leonard Cohen...
Wie Captain Kirk einst zu Scotty: „BEAMEN!“
Scotty schiebt den Schalter vor: „ENERGIE!“
Ich senke die Nadel. Schließe die Augen...
und BÄM: DABEI. ;-)
Jeder FEHLER,
den wir also beim Impulsieren vermeiden,
steht unserer ECHT-Wahrnehmung im Hörraum
auch nicht mehr im Weg.
Genau deshalb priorisiere ich
vorbeugende FEHLERREDUZIERUNG.
Es geht dabei nicht um
nachträgliches Verschönern von Tönen.
Sondern darum,
elektrische Signale vorher möglichst wenig zu verfälschen –
bevor sie schließlich die Membranen mit_impulsieren.
WOZU?
Damit die Membranen möglichst
energetisch RICHTIG & zeitlich PÜNKTLICH
impulsieren.
Denn je RICHTIGER sie impulsieren, desto RICHTIGER
können die energetischen und zeitlichen Beziehungen
des ursprünglichen Schalls wieder zueinander verlaufen.
Die musikalischen Einzelereignisse können so in ihrer Gesamtheit
von unserem Instinkt
intuitiv als ECHT WIEDER_erkannt werden.
Inklusive des ursprünglichen EREIGNISRAUMS.
JEDES HiFi kann mehr ECHT.