Wieso, weshalb, warum...
Wozu hören wir überhaupt?
Damit Homo sapiens durch räumliche Orientierung überlebt.
Und... wie löst die HiFi-Branche diese Aufgabe?
Gar nicht.
Sie verwechselt schönen Klang mit dem ECHTEN an sich.
Statt sich zuerst zu fragen, wie Homo sapiens seine Umgebung überhaupt berechnet, konzentriert sie sich auf den Verkauf. Die erfolgreiche HiFi-Branche hat die entscheidende Frage nie stellen müssen, obwohl sie in der Natur
über Leben und Tod entscheidet:
Legt ihre Wiedergabe die zeitlichen Beziehungen der ursprünglichen Schallereignisse
so offen auf den Tisch, dass Homo sapiens sie instinktiv als ECHT wahrnimmt?
Die Antwort lautet: Nein.
Warum?
Weil sie in über fünfzig Jahren HiFi-Geschäft nie die erste und wichtigste Frage stellen musste:
Wie funktioniert natürliches Hören überhaupt?
Und wozu brauchen wir es?
Ein paar Zeilen noch vorab:
Hier geht es darum, den weit verbreiteten Irrtum der HiFi-Szene richtigzustellen,
dass ECHTE, nicht künstlich anmutende Wiedergabe nicht realisierbar sei.
Das ist falsch!
Ich setze das seit Jahren bei Freunden praktisch physikalisch um.
Es funktioniert überall!
Die meisten werden sich jetzt fragen, warum mir das gelingt
und den renomiertesten Herstellern nicht?
Nun ...
wenn Hersteller die Zeit erst bei den eigenen Geräten als wichtig erachten,
sich um Jitter, Phasenlage, Impulsverhalten oder Gruppenlaufzeit kümmern,
dann denken sie zu spät.
Für sie kommen die ursprünglichen Laufzeiten der Schallereignisse in den Denk-
und Entwicklungsmustern einfach nicht vor.
Noch eines gehört zum Thema vorweg klargestellt:
Das ist nicht meine Theorie.
So funktioniert die Natur seit Homo sapiens.
Ich habe lediglich auf die natürliche Reihenfolge der Betrachtung
bestanden:
1. Natur
2. Homo sapiens
3. Physik
4. HiFi
Die Branche → achtet auf die Zeit erst in Geräten.
Für Homo sapiens → beweisen Zeiträume die Echtheit von Ereignissen.
Die Idee, so spät erst anzusetzen - ist ein unverzeihlicher Fehler.
Deshalb beschäftigt sich die HiFi-Branche mit Zeit immer erst dann,
wenn siefür Homo sapiens ECHTE Ereigniswahrnehmung im Umgebungsraum gar keine Relevanz mehr hat.
Wir aber haben nicht wegen Jitter oder Gruppenlaufzeiten die Evolution überlebt.
Wir überleben, weil wir die richtigen Ursachen für Ereignisse in unserem Wahrnehmungsraum immer richtig beurteilen.
Warum ist die räumliche Orientierung über das Gehör überlebenswichtig?
Das biologische Frühwarnsystem
Wir wachen morgens auf. Sofort hören wir Vögel, Verkehr, Wind, Menschen –
und sind zugleich räumlich über das Geschehen orientiert:
- Wo?
- Wie weit entfernt?
- Bewegt es sich?
- Kommt es näher?
- Gefahr? Oder keine Gefahr?
Das Gehirn erkennt die Richtigkeit dieser Ereignisse an ihren zeitlichen Beziehungen und ihren Verläufen zueinander – aus den Laufzeiten des Schalls. Wir vergleichen das Gehörte ununterbrochen und völlig intuitiv mit echten, bereits vergangenen Ereignissen, die unser Gehirn als Referenz abgespeichert hat.
So überprüft Homo sapiens seit Hunderttausenden von Jahren, ob ein Ereignis glaubwürdig ist oder nicht. Dass wir unser Leben lang daran gewöhnt sind, Vergangenheit zu hören, beweist unserer Wahrnehmung zugleich in Echtzeit die Echtheit der Ereignisse. Denn nichts kann vergangenes Geschehen nachträglich verändern.
Wie beeinflusst künstlicher HiFi-Klang unsere natürliche Wahrnehmung?
Und jetzt passiert HiFi...
Blitzschnell schalten wir unser Gehör um – auf künstlich erzeugten Schall.
Und den beurteilen wir plötzlich nach völlig anderen maßstäben – genau so,
wie uns die Branche das beigebracht hat:
- Seidigste Höhen.
- Traumhafter Schmelz in den Stimmen.
- Herrlich trockene Bässe.
- Und diese fantastische Auflösung erst.
Die ursprüngliche Aufgabe unseres Gehörs – die instinktive Echterkennung sämtlicher Ereignisse in unserem Wahrnehmungsumfeld – erklärt sie damit zur Nebensache. Das kapitale HiFi-Problem dabei: Es arbeiten dieselben Ohren und dasselbe Gehirn immer noch nach exakt denselben biologischen Prinzipien wie in der Natur. Sie prüfen weiterhin.
Und sie erkennen intuitiv:
Kein richtiges Ereignis. Kein ECHT.
Warum beeinflusst die endliche Schallgeschwindigkeit das Echt-Empfinden so maßgeblich?
Das ECHTE hören wir nicht direkt. Es entsteht als Rückschluss unseres Gehirns aus den richtigen zeitlichen Beziehungen sämtlicher Schallereignisse und ihrer Verläufe zueinander. Diese zeitlichen Beziehungen entstehen überhaupt erst durch die natürliche Schallgeschwindigkeit von etwa 343 m/s.
Fehlen die richtigen Zeit-Zahlen, fehlt das ECHT.
Denn beim Hören geht es um unseren Instinkt – nicht um persönliche Vorlieben oder Gefallen.
Es geht darum, sämtliche Ereignisse intuitiv räumlich richtig zu verorten.
Diese menschliche Gabe wirkt wie ein Wunder – sie ist jedoch nichts anderes
als das richtige Rechenergebnis unseres Gehirns aus den richtigen Zeit-Zahlen:
Zur intuitiven Wahrnehmung des ECHTEN.
Wenn das stimmt, steht die gesamte HiFi-Welt auf dem Kopf:
- Nicht: Wie funktioniert HiFi?
- Sondern: Wie funktioniert natürliches Hören?
Und diesen Kopfstand erklären die folgenden Seiten.
Wer unsere Natur und die Kausalität ihrer Biophysik hier schon begriffen hat,
kann direkt zu den Lösungen springen:
➡️ Seite 11 – Wie räumlich echte Wiedergabe möglich wird
Wer für seine Überzeugung noch etwas mehr Zeit braucht oder
die Natur Schritt für Schritt nachvollziehen möchte,
klickt hier einfach weiter:
➡️2 – Die ursprüngliche Aufgabe des Gehörs
3 – Deshalb hören wir Vergangenheit:
4 – Warum Messungen das ECHTE längst verpasst haben
5 – Das Schall-Axiom
6 – Wie funktioniert Homo sapiens
7 – Der biologische Weg zum ECHTEN
8 – Die NULL-Bewegung
9 – Frösche & Züge
10 – Was alles impulsiert bei HiFi die Membranen?
11 – Wie räumlich echte Wiedergabe möglich wird
12 – Über mich
13 – Impressum & Kontakt
1 – STARTSEITE ⭐WARUM hören wir überhaupt?⭐