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       HiFi – plausibel wie echtes Hören   

Warum eine Anlage angemessen teuer, aber nie wie das echte Leben klingt?

Weil dein Gehirn keine Töne sucht, sondern echte Raumumgebung.


  • Räumliches Hören ist das Erste, was uns eine Umgebung als echt empfinden lässt. Es ist unser ältester Instinkt. Wir achten niemals zuerst auf Töne – wir hören Distanz, Material, Energie und Präsenz.


  • Nichts im Universum existiert ohne Zeit. Raumhören ist für unseren Gehörsinn ausschließlich aus der zeitlichen Ordnung von Schallenergie rekonstruierbar. Energie ist kein Ding. Energie ist ein zeitlicher Vorgang. Also bei HiFi: Schallenergie im Zeitverlauf.


  • Das Gehirn scannt nach Plausibilität, nicht nach High-End. Bricht die Zeitstruktur des Schalls zwischen zwei Ohren, kollabiert die Wirklichkeit. Wir hören dann zwar noch Töne – erkennen aber intuitiv: unplausibel.


  • Die HiFi-Branche optimiert Energie. Die Natur verlangt Zeit. Seit über 50 Jahren misst man Pegel in Mono, um uns zu beeindrucken – aber am Thema vorbei. Wir hören Stereo, weil Homo Sapiens Zeit auswertet, nicht weil wir zwei Lautsprecher besitzen.


  • Der grundlegende Fehler liegt in physikalisch typischen HiFi-Nebenwirkungen. Elektron-Phonon-Streuung verformt die elektrischen Schallimpulse zeitlich, noch bevor sie die Membranen mechanisch anstoßen. Und was zeitlich unplausibel die Ohren erreicht, wird unweigerlich als Fake erkannt.


  • Die Natur ist der einzige Maßstab, der für uns Natürliche zählt. Bleibt die Zeitkohärenz des Schalls erhalten, erkennt das Gehirn zwangsweise plausibel und „Echt“

Und das funktioniert bei meinem HiFi genauso wie beim Hören im echten Leben – aber nur, 

weil ich die Ursachen zeitlicher Energieverformung vorbeugend neutralisiert habe.


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Die Anatomie eines Denkfehlers
Was du hier liest, ist kein Marketing und keine neue Klang-Ästhetik. Es ist die 

physikalische Konsequenz aus 70 Jahren verdrängter Naturgesetze. Wenn du 

dich fragst, warum deine Musik nach Jahrzehnten der High-End-Entwicklung 

immer noch nicht so lebt wie das echte Leben, dann liegt die Antwort 

in einem fundamentalen Irrtum der Branche.



Kein Meinungsbeitrag 

Diese Seite ist kein Standpunkt, keine Klangphilosophie und kein Marketingtext. 

Sie ist die Konsequenz dessen, was die HiFi-Industrie in den letzten Jahrzehnten 

hervorgebracht hat: dass wir uns nur wundern, warum HiFi-Musik nach 50 Jahren
immer noch
nicht lebt – wie das echte Leben.


Wenn HiFi tatsächlich funktionieren würde, gäbe es dieses Hobby längst nicht mehr. 

Nicht, weil Musik erledigt wäre – sondern weil Zufriedenheit das Ende jedes Upgrade-

Zyklus ist.  Dass das nicht passiert, hat einen Grund. Er liegt nicht in fehlender Technik. 

HiFi scheitert nicht an Geräten. Es scheitert an einem Denkfehler.



Der Irrtum des „Ein-Ohr-Ereignisses“

Unser Hören ist das Ergebnis von Millionen Jahren Evolution. Es arbeitet zweiohrig (binaural), 

zeitlich und vergleichend.


Die HiFi-Branche behandelt Schall bis heute wie ein Ein-Ohr-Ereignis: – einfach messbar – 

marketingtauglich – aber physikalisch grundfalsch.


Man optimiert Energie (Frequenzgang, Pegel, Leistung), statt die zeitliche Differenzierbarkeit

der Impulse  zu bewahren – zwischen zwei Ohren.



Der blinde Fleck der Messtechnik

Nahezu alle klassischen HiFi-Messungen erfolgen monophon. 

Selbst Stereo-Messungen erfassen fast ausschließlich Energieverläufe – nicht interaurale Zeitkohärenz im Mikrosekundenbereich.


Gemessen wird: – ein Kanal – ein Signal – ein Energieverlauf.


Nicht gemessen wird das, was unser Gehör tatsächlich 

auswertet: – die zeitliche Differenz zwischen zwei Ohren – die 

Stabilität dieses Zeitverlaufs – die Kohärenz zwischen zwei 

unabhängigen Signalwegen


Raum ist kein Monosignal.
Raum entsteht ausschließlich zwischen zwei zeitlich getrennten Ereignissen. Ein monophoner Messaufbau kann deshalb prinzipiell keine Aussage über Raum treffen.


Er kann Energie beschreiben. Er kann Verzerrungen quantifizieren. 

Aber er kann nicht messen, ob ein Schallereignis zwischen zwei Ohren zeitlich plausibel bleibt.


HiFi misst, was ein Ohr hören würde. Der Mensch hört mit zweien. Was nicht 

gemessen wird, wird in der Entwicklung nicht berücksichtigt. 

Und was nicht berücksichtigt wird, geht im Betrieb verloren.



Raum, Schall und Zeit – das physikalische Grundmodell

Raum entsteht nicht im Ohr. Raum entsteht zwischen den Ohren – durch 

zeitliche Auswertung unseres Nervensystems. (nicht durch Amplitudenvergleich)



Raum entsteht durch zeitlich korrekt ankommende Schallereignisse zwischen zwei Ohren – 

und zwar allein durch ihre zeitliche Differenzierbarkeit. 


Schall selbst trägt keinen Raum als Eigenschaft.



Die Luft-Schallmatrix

Unsere dreidimensionale Umgebung lässt sich als Luft-Schallmatrix verstehen. 

Schall entsteht nicht kontinuierlich, sondern als zeitlich begrenztes Ereignis:


  1. Es hat einen Ursprung.
  2. Es beginnt.
  3. Es breitet sich mit etwa 343 m/s aus.
  4. Es dauert an.
  5. Und es endet.



Davor war nichts. Danach ist nichts. 

Keine Füllung. Keine Dauerenergie. Nur Zeitverlauf.



Schallereignisse als Pfeile (zur besseren Verständlichkeit)

Jedes Schallereignis lässt sich als fliegender Pfeil durch die Luftmatrix denken – 

nicht geometrisch, sondern zeitlich (Differenzzeit → Dauer → Abklingen).


Der Ablauf ist eindeutig:


1.: Zuerst erreicht die
Pfeilspitze ein Trommelfell. Einen winzigen Moment 

später das andere. Diese Differenzzeit ist die erste Rauminformation.


2.: Danach folgt der
Pfeilschaft: das Andauern des Ereignisses.


3.: Am Ende folgt das
Abklingen – geordnet, zeitlich korrekt, zurück zur Stille.


Nicht die Lautstärke erzeugt Realität, sondern die Unversehrtheit des

zeitlichen Ablaufs, 


bei gegebener Energie, von ihrem


  1. Beginn – 
  2. Andauern  und 
  3. Abklingen 


als eine kohärente Einheit.



Wie Raum tatsächlich entsteht

Raum entsteht ausschließlich daraus: – wann ein Ereignis beide Ohren 

erreicht (Differenzzeit) – wie lange es exakt andauert – wie stabil seine 

zeitliche Ordnung bleibt – wie konsistent diese Zeitstruktur 

zwischen beiden Ohren ist


Wird dieser Ablauf auch nur minimal verformt, verliert der Schallpfeil 

seine räumliche Eindeutigkeit. 

Nicht, weil er leiser wird. 

Sondern weil seine Bemaßung und seine zeitliche Position 

in der Luftmatrix unplausibel sind.



Wir hören keine Wellen

Wir hören Ereignisse. Unser Hörsystem verarbeitet hunderte Schallpfeile gleichzeitig. 


Und wir verorten sie mühelos richtig, wenn ihre zeitliche Ordnung intakt erhalten bleibt, 

plausibel zuerst das erste – und danach auf das zweite Trommelfell trifft.


Zum Begriff „
Schallwelle“. Er ist ein Rechenmodell. Er beschreibt Energie – nicht die zeitliche Eindeutigkeit realer Ereignisse. Für reales Hören ist der Begriff Schallpfeil  sehr viel treffender 

und zudem verständlicher, 


 als ein zeitlich begrenztes, gerichtetes Ereignis mit eigener Zeitstruktur.



Warum HiFi fast immer scheitert

Räumlich echtes Hören über eine HiFi-Anlage ist physikalisch und technisch möglich. 

Dass HiFi dieses Ziel dennoch fast nie erreicht, liegt nicht an Grenzen der Technik. 


Der Verlust entsteht vor der Luft-Schallmatrix des Hörraums -

und sogar vor den Schwingspulen mit Membranen.


Im realen Betrieb überlagern elektrische, mechanische und materialbedingte 

Zustände den Signalfluss.  Sie verändern nicht primär die Energiemenge, sondern 

deren zeitlich gestaffelte Impulsivität.


Die Schallpfeile werden so irreparabel


  • verlängert (Verschmierung)
  • verwaschen (Unschärfe)
  • energetisch verdickt ...


...und dass passiert serienmäßig fast immer - preisübergreifend.




Der Kern

Ohne Energie kein Hören. Ohne zeitliche Ordnung kein authentisches Raumhören. HiFi scheitert nicht daran, Schall zu erzeugen. Es scheitert daran, die Luft zeitlich korrekt und kohärent anzustoßen.



Worum es wirklich geht:


Zeitkohärenz


1. Die Natur des Hörens
Unser Gehör ist kein Messinstrument. Es ist ein biophysikalisch 

evolviertes System, das Raum ausschließlich aus Ordnung und Kohärenz der Zeitinformation ableitet. Wir hören nicht nur Frequenzen – wir hören die zeitliche Struktur der akustischen Realität.



2. Die universelle Störgröße: Phononen
Überall dort, wo elektrischer Strom real fließt, entstehen zwangsläufig Phononen (Gitterschwingungen). Sie werden ausgelöst

durch:


  • elektrische Felder und Leiterbewegungen
  • Materialgrenzen und Temperaturdifferenzen
  • mechanische Rückkopplung und Mikrophonie


Diese Effekte haben unterschiedliche Ursachen, aber eine 

gemeinsame physikalische Konsequenz:
Elektron-Phonon-Streuung.


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Kein Preis schützt vor Physik.
Auch bei 20.000 Euro für ein Gerät entstehen darin Phononen, 

sobald Strom fließt und Materialien real arbeiten. Ohne gezielte, 

von außen zugeführte Neutralisations-Physik gegen die identifizierten 

Ursachen bleibt eine erhöhte Elektron-Phonon-Streuung – 

einhergehend mit räumlichem Verlust – unvermeidlich, 

unabhängig von Marke, Image oder Preisklasse.

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3. Die Kontamination des Impulses
Unabhängig von ihrer Ursache führt diese Streuung immer zum selben Ergebnis: Die zeitliche Präzision der Membranimpulse wird kontaminiert.
In dem Moment, in dem Energie zeitlich gestreut wird, verliert das Signal nicht Pegel – sondern Schärfe, Eindeutigkeit und Richtung.



4. Das Paradoxon der Größe
Das Problem moderner HiFi-Wiedergabe wird oft missverstanden:
Diese Effekte sind nicht zu klein – sie sind zu zeitlich. Nicht die Energie (der Pegel) wird falsch, sondern ihre zeitliche Struktur.



5. Der Bruch der Plausibilität
In der Elektron-Phonon-Streuung genügt bereits ein minimaler Impuls,
um die zeitliche Symmetrie des Signalflusses zu brechen.
In diesem Moment kollabiert die räumliche Plausibilität des Schalls.
Wahre HiFi-Optimierung bedeutet daher nicht mehr Energie,
sondern weniger zeitliche Störung, um...
...den Kampf gegen die Phononen-Streuung zu gewinnen,
um die zeitliche Integrität der Musik zu bewahren.



70 Jahre Stillstand

Diese Zusammenhänge sind kein neues Wissen. Seit 1957 ist mit der BCS-Theorie (Nobelpreis 1972) beschrieben, wie stark Elektronen mit Gitterschwingungen (Phononen) koppeln.


Ein elektrisches Signal ist niemals nur „Strom im Draht“, sondern ein
hochsensibles quantenphysikalisches Gleichgewicht, dessen zeitliche Symmetrie durch kleinste Störungen bricht. Die HiFi-Industrie hat diese Wissenschaft nicht umgesetzt.



Der soziale Mechanismus

Die Branche verkauft Vereinfachung. Die Szene dankt es mit Denkverzicht. 

Prospekte, Tests und Ranglisten ersetzen eigenes Hören.


Richtiges, echtes HiFi-Hören würde zu breiter Zufriedenheit führen. 

Und Zufriedenheit ist das Ende jedes Geschäftsmodells.


Eine Rückkehr zur natürlichen Bio-Physik des Hörens würde ein

natürlich richtiges Betriebssystem herstellen – und offenlegen, dass

 seit Jahrzehnten an der physikalischen Realität vorbeigearbeitet wurde. 

Nicht die Physik ist unbequem. Ihre Konsequenzen sind es.




Schlusssatz

Diese Seite erklärt nichts wirklich Neues.

Sie holt lediglich die Evolution unseres Hörens 

aus der Versenkung:


  • Schall folgt Physik.
  • Hören folgt Biologie.
  • und Raum ist das Resultat zeitlicher Differenz.



  Ob man diese Zusammenhänge 

  für natürlicheres Hifi-Hören nutzt,
  oder sie ignoriert,
 ändert nichts an ihrer naturgesetzlichen Gültigkeit.


 Mehr gibt es hier nicht.




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Josef Schönen


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