JoschAudio    
         343 m/s = natürliches HiFi-Stereo     

Wir hören stets die Vergangenheit 

Wir hören niemals „Klang“.
Wir hören Schall.


  Klang entsteht erst im Gehirn – 

  als Interpretation der zeitlichen Strukturen dieses Schalls.


Und dieser Schall trägt immer Raum.
Denn er erreicht uns mit endlicher Geschwindigkeit (343 m/s).
Darum ist jedes Geräusch Vergangenheit.


Diese Vergangenheit ist kein Nebeneffekt des Hörens.
Sie ist seine Grundlage.


Die Laufzeitdifferenzen im Schall sind keine bloßen Hinweise.
Sie sind die Träger dieser Vergangenheit selbst.


In ihnen ist die räumliche Ordnung eines ursprünglichen Geschehens enthalten.












Unser Gehör rekonstruiert daraus Räume, Richtungen, Entfernungen, Bewegungen –
und damit Lebendigkeit.


 Unser ganz normales Hören ist daher keine Klangauswertung, 
 sondern eine intuitive kontinuierliche Rekonstruktion der 

 räumlicher Vergangenheit unserer Umgebungen - aus Zeit.


👉 Zu direkt und zu krass? Falls dir das gerade den Boden unter den Füßen wegzieht,

      lies zuerst hier: „Der Tiefschlag“



Die biophysikalische Konsequenz

Damit Musik als reales Geschehen erscheinen kann,
muss der Schall diese zeitliche Ordnung bis zu unseren Ohren bewahren.


Geht diese Struktur verloren,
verliert der Schall nicht nur räumliche Plausibilität –
er verliert seine Geschichte.


 Und ohne die Geschichte zu unseren Umgebungsräumen 

 fehlt  ihnen stets die Authentizität - oder einfacher ausgedrückt: 

 Es fehlt damit das Echt und Wirklich des Wahrgenommenen.


Schallenergie bleibt vorhanden.
Doch wenn die zeitliche Struktur nicht mehr ausreichend differenzierbar ist,
kann das Gehirn reale Ereignisräume nur eingeschränkt rekonstruieren.




Die kausale Folge

HiFi kann Schallenergie korrekt erzeugen.
Doch wenn die zeitliche Feinstruktur zuvor verändert wurde,
trägt dieser Schall nicht mehr die ursprüngliche Vergangenheit des Musikraums.


Ab den Lautsprechermembranen breitet sich zwar Schall in 343m/s aus –
aber mit einer bereits veränderten 343m/s-Zeitordnung sämtlicher Schallereignisse,

die aber vollständig nicht mehr den korrekten Laufzeiten aus dem 

ursprünglichen Ereignisraum entsprechen.


Unser Gehirn erhält also Schall,
doch weniger von jener richtigen zeitlichen Information,
aus der es Räume, Bewegungen und lebendige Ereignishaftigkeit berechnet.


 So entsteht das bekannte HiFi-Paradox:


 Man hört etwas.
 Man findet es vielleicht sogar „schön“.
 Aber es fühlt sich nicht wie
echte Wirklichkeit an.




Das serienmäßige HiFi-Problem

HiFi-Anlagen treiben die Membranen auf den ersten Blick zwar korrekt an,
aber nicht mehr ausschließlich nach der ursprünglichen zeitlichen Energiezuordnung 

für die Membranimpulsierungen, die zum echten Musikereignis einzig richtig passt.



Warum das so ist

Während des Betriebs entstehen in Geräten eigene elektrische und mechanische Prozesse:
Stromrauschen, Restwelligkeit der Versorgung, Rückwirkungen der Ausgangsstufen,
Mikrophonie von Bauteilen, Material- und Gehäuseresonanzen
sowie magnetische und elektrische Streufelder.


Diese Nebenaktivitäten überlagern das Nutzsignal mit elektrischer Energie, 

bevor es die Membran erreicht. In jedem Bauteil auf der ganzen Strecke zwischen 

Steckdose und Schwingspulen. 


Das Fatale:

Jeder dieser Vorgänge besitzt eine eigene zeitliche Struktur zu seiner Energie.


Da Ströme, Felder und mechanische Strukturen im Gerät gekoppelt sind,
legen sich diese Aktivitäten auf Masse- und Signalleitungen –
also auf jene Wege, über die die Membranen angetrieben werden.


So werden Signalströme zeitlich und energetisch überlagert.
Feinste zeitliche Differenzen verlieren an Eindeutigkeit.


Schall ist noch da.
Musik ist hörbar.
Doch die zeitliche Plausibilität nimmt ab.


Es klingt gut.
Aber es passiert weniger Wirklichkeit.




Warum ich damit nicht leben wollte?


Mir genügte das Gebotene einfach nicht.

Nicht, weil man meine Musik etwa als schlecht 

hätte empfunden können – weit gefehlt!


Sondern weil sie nicht nur annähernd das Gefühl von echt in mir auslöste,  

dass mich im normalen Leben stets so selbstverständlich überkommt, 

beim richtigen Musikhören  - also in live dabei.  


Ich suchte fortan nicht nach Effekten,
sondern nach Erkenntnissen und schließlich Wegen,
die zeitliche Integrität des Schalls zu bewahren.


Und ich fand Lösungen:  Wie man Stereo rettet.



Leitsätze:

  1. Wir empfangen Schall.
  2. Klang entsteht im Kopf.
  3. Zeitdifferenzen sind akustische Vergangenheit in Bewegung.



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