Josch-Audio             
  Damit  AUCH  Homo sapiens in  VOLLER  BANDBREITE  funktioniert   

Am Ende zählt: Was bewegt Membranen?

Nach Fröschen,

Zügen,
dem NULL-Reset
und der Frage nach glaubwürdigen Ereignissen
bleibt nur noch eine einzige Frage:



Was bewegt die Lautsprechermembranen tatsächlich?

Wenn man Geräte für einen Empfänger baut,
sollte man dessen Lastenheft verstanden haben.


Der Empfänger ist Homo sapiens.  
Und sein 

biologisches Lastenheft haben wir auf den vorherigen Seiten betrachtet.


Denn eine HiFi-Anlage macht letztlich nur eine Sache:

Sie bewegt Membranen.




Die entscheidende Verbindung

Unser Gehirn rekonstruiert aus Schall:
Richtung.
Entfernung.
Bewegung.
Raum.
Ereignisse.


Lautsprechermembranen erzeugen genau diesen Schall.
Deshalb bleibt am Ende nur eine Frage:


Wie ausschließlich richtig impulsieren die Membranen?



Schön ist Geschmack. Echt ist Biologie.

Eine Wiedergabe wird nicht automatisch echter,
nur weil sie besser gefällt.



Eine Stradivari wirkt nicht automatisch glaubwürdiger,
nur weil ihr Klang vielen Menschen schöner erscheint.



Schönheit und Glaubwürdigkeit
sind nicht dasselbe.


Denn unser Gehör sucht nicht nach Schönheit.

Es sucht nach belastbaren Ereignissen.



Zustände sind Ereignisse

Zustände sind nicht einfach nur vorhanden.


Sie beginnen. Sie dauern an. Und sie enden.


Reale HiFi-Systeme durchlaufen permanent solche mechanischen und elektrischen Zustände: Bauteile schwingen nach, Gehäuse resonieren, Wirbelströme fließen.


Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht, ob diese Zustände Energie tragen. Sondern: Können die Folgen solcher Zustände die spätere Bewegung der Membran beeinflussen?


Denn die Membran ist das einzige Bauteil der HiFi-Kette, das gezielt Schall erzeugen soll.


Und jeder dieser realen Zustände trägt Energie.


Und jeder reale Zustand trägt Energie.


Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht:
Ob Zustände Energie tragen.


Sondern:
Können die Folgen solcher Zustände die spätere Bewegung der Membran beeinflussen?


Denn die Membran ist das einzige Bauteil der HiFi-Kette,
das gezielt Schall erzeugen soll.



Die Membran kennt keinen Unterschied

Die Membran unterscheidet nicht zwischen Musik, Resonanzen, Schwingungen oder anderen Nebenwirkungen. Sie setzt alles in Schall um. Punkt.
Deshalb entsteht die eigentliche Frage: Wie viel ihrer Bewegung stammt aus dem Musiksignal? Und wie viel aus zusätzlichen Ursachen?

Deshalb entsteht die eigentliche Frage:

Wie viel ihrer Bewegung stammt aus dem Musiksignal?
Und wie viel aus zusätzlichen Ursachen?



Die entscheidende Frage

Die Aufgabe einer HiFi-Anlage besteht darin, Energie zu den Schwingspulen zu leiten, damit diese die Membranen entsprechend dem Musiksignal bewegen. Idealerweise rein vom Musiksignal.


Doch reale Systeme durchlaufen ständig unerwünschte Zustände. Sie verändern sich dadurch, sie schwingen und reagieren. Deshalb stellt sich für mich eine einfache Frage: Können solche Zustände einen Einfluss auf das Signal ausüben, das die Schwingspulen erreicht?


Denn falls das geschieht, würde die ursprünglich richtige Bewegung der Membran überlagert. Die Bewegung wäre dann nicht mehr komplett unverfälscht. Und jede zusätzliche Membranbewegung erzeugt zusätzlichen Schall.
 

Im Kontext also Lärm.


Und unter Lärm hört jeder Mensch schlechter. Gerade die feinen Informationen, aus denen unser Gehirn später Räume, Entfernungen, Bewegungen und Ereignisse rekonstruiert, könnten dadurch schwerer erkennbar werden.




Warum das so wichtig ist

Beim natürlichen Hören erkennen wir das Zueinander vieler Schallursprünge zugleich. Welche früher eintreffen, welche später. Welche näher sind, welche weiter entfernt.
Je feiner diese Informationen erhalten bleiben, desto authentischer kann unser Gehirn den ursprünglichen Ereignisraum rekonstruieren.


Nicht weil mehr Schall entsteht. 

Sondern weil weniger Informationen verdeckt werden.



Das Fazit

Nach allem,
was wir bisher betrachtet haben,
bleibt am Ende nur noch eine einzige Frage:


Wie ausschließlich richtig impulsieren die Membranen?


Denn genau daraus entsteht der Schall,
aus dem unser Gehirn später wieder
Räume, Entfernungen, Bewegungen und Ereignisse rekonstruiert.


Kurz gesagt das, 

was wir als ECHT wahrnehmen.


Alles andere folgt daraus.



➡ Was ich daraus gemacht habe



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