JoschAudio     
      Damit Wiedergabe WIEDER Wirklichkeit wird      

Einwand 6:

„Wenn die Messwerte stimmen, dann

muss doch auch die Wiedergabe RICHTIG sein!“


Oh jeh.

 

Selbst nachdenken hilft oft:


Was wurde denn gemessen?
Klirr? Frequenzgang? Rauschen? Jitter? Übersprechen?


Alles mag richtig und wichtig sein. 

Aber was beweisen diese Messwerte eigentlich, außer


...dass bis hierhin 

bei den gemessenen Eigenschaften 

alles möglicherweise bestens aussieht.


Doch elektrische Signale können die Trommelfelle nicht betrommeln. 


Bis hierhin hören wir rein gar nichts!


Und das ist er auch schon gewesen, 

der weit verbreitete Denkfehler bei HiFi: 


Da ist noch gar kein SCHALL im Raum. 

Der muss erst erzeugt werden.


Und wenn das Ziel von HiFi die SCHALL-WIEDERHOLUNG ist – 

was sollte dann wichtiger sein, 

als diesen Schall unseren beiden Ohren 

möglichst natürlich und RICHTIG wieder zu servieren?



Denn unser Gehör analysiert im Schall feinste Laufzeit- 

und Pegelunterschiede sowie weitere zeitliche Eigenschaften, 

um EREIGNISSE unserer Umgebung räumlich zuzuordnen:


WO passiert WAS?


Das erkennen wir ganz ohne Zutun. 


Instinktiv.


Und genau dafür muss die gesamte HiFi-Kette am Ende 

auch die feinsten Membranbewegungen richtig erzeugen –

für unsere Wahrnehmung.


Die Signale aber durchlaufen zuvor 

Verstärker, Kabel, Wandler... Stufe um Stufe... etc... etc...


Und weder die Geräte noch ihre Verbindungen arbeiten zu 100 % fehlerfrei. 


Und ganz am Ende bekommen die Schwingspulen 

ein kumuliertes Summensignal der ganzen Kette geliefert...


inklusive aller bis dahin entstandenen Fehler

im Ergebnis.


Erst jetzt 

sollen Lautsprechermembranen...


zusätzlich noch behaftet mit 

eigener Massenträgheit, 

eigenen Gehäuseresonanzen, 

also musikfremden Eigenheiten – 


... diese feinsten Impulse 

möglichst RICHTIG und PÜNKTLICH in SCHALL umsetzen.


Damit die umgebende LUFT wieder zu jenem SCHALL wird, 

dessen zeitliche und räumliche Bezüge unsere beiden Ohren 

blitzschnell dekodieren können.


Doch wenn die feinen zeitlichen Beziehungen im 

Einschwingverhalten und der Phasenlage verloren gehen: 


Was soll unser Gehör dann noch stimmig im RAUM verorten können?


Zweiohriges Hören ist im Grunde eine Rechenaufgabe, 

um mit Schall und Zeit ein Raumergebnis zu erschließen,

womit wir instinktiv die Echtheit der Ereignisse um uns herum realisieren. 


Egal was da passiert... ist ECHT.


Sind Messwerte also wertlos?

Natürlich nicht! Sie helfen, grobe Fehler aufzudecken, Ursachen einzugrenzen 

und technische Verbesserungen sauber zu belegen. 

Und mit modernen, zeitfensterbasierten Messverfahren lässt sich auch die tatsächliche akustische Wandlung untersuchen.


Aber 

man muss auch das RICHTIGE messen:
Ein hervorragender Klirrfaktor beweist noch keinen echten RAUM.
Ein statisch linearer Frequenzgang allein beweist keine kohärente räumliche Abbildung.
Und kein Messschrieb der Welt beantwortet automatisch die entscheidende Frage: 


Werden die musikalischen EREIGNISSE im Hörraum 

wieder dort wahrgenommen, WO sie passierten und wieder hingehören?


Mein Maßstab ist konsequente Schall-Hygiene in der ganzen Kette.


Ich beschäftige mich mit mechanischer und akustischer Hygiene.


Warum?


Weil am Ende nichts anderes als SCHALL an unsere Ohren kommt.


Damit die gesamte HiFi-Kette möglichst wenig von den zeitlichen Beziehungen verändert, 

die die Aufnahme trägt – also vorgibt.


Damit die Membranen den Schall PÜNKTLICH und RICHTIG an die Luft abgeben.
Und 

damit unsere ZWEI Ohren wieder instinktiv erfassen: 

WO passiert WAS?


Mehr richtiges WO bedeutet mehr instinktives ECHT-Wahrnehmen.


Messwerte sind nur Mittel zum Zweck, kein Selbstzweck. 

Am Ende hören wir keine Diagramme und keine Zahlen.


  • Wir hören SCHALL. 
  • Membranerzeugten Schall.


Und genau der muss in richtiger Amplitude und 

wieder pünktlich unterwegs sein,


diesmal im Hörraum. 


Anruf