Josch-Audio    
   Weil wir 24/7 an echtes Geschehen gewöhnt sind   

Am Ende zählt allein, was hinten rauskommt:

Wie richtig impulsieren die Membranen?


Wenn typische HiFi-Kinetik mitverarbeitet wird, 

arbeitet die Membran am Ende auch falsch.


Gehäuse, Stellflächen und Geräteböden sind mechanisch nicht neutral.

Sie können Energie aufnehmen, speichern und zeitversetzt wieder zurückgeben.

Trafovibrationen, Bauteilschwingungen, Luftschall oder mechanische Nebenwirkungen 

verschwinden nicht automatisch. Sie wandern.


  • Durch Metall.
  • Durch Platinen.
  • Durch Geräteböden.
  • Durch Stellflächen.



Je mehr davon gespeichert, verteilt und zurückgekoppelt wird, 

desto mehr zusätzliche mechanische Bewegung entsteht im Gerät.
Und am Ende landet diese Energie dort, wo HiFi immer endet:
an der Lautsprechermembran.


Denn etwas anderes macht eine HiFi-Anlage nicht. 
Sie bewegt Membranen. 

Und die Membran unterscheidet nicht zwischen Nutzsignal und Nebenwirkung.




Warum ein normales Sideboard mechanisch mitspielen kann

Große Möbelplatten sind mechanisch nicht automatisch ruhig.
Sie können selbst Teil des Schwingungssystems werden.
Ein Gerät, das mit harten Serienfüßen direkt darauf steht, 

sitzt nicht automatisch auf einem ruhigen Fundament.
Mechanische Energie kann zwischen Gerät und Stellfläche hin- und herlaufen.


Das bedeutet: 

Mehr gespeicherte Energie, mehr Rückwirkung und 

mehr zusätzliche Bewegung im Gerät. 

Darum wird nicht nur Dämpfung interessant — 

sondern auch der Energiepfad.


  • Wo entsteht die Schwingung?
  • Wie kurz ist ihr Weg?
  • Wie früh wird sie abgebaut?
  • Wie viel davon gelangt überhaupt zurück?




Zwei gegensätzliche Mechaniken — 

ein gemeinsames Ziel


B — Harte Kopplung
(direkte Ankopplung mit dem Gerät)

So nah wie möglich an den Funktionen.
Fest.
Steif.
Kurzer Energiepfad.
Weniger Übergänge.
Weniger mechanischer Schlupf.


Mechanische Energie erreicht die Funktionsebene direkter, 

bevor sie sich im Gehäuse verteilt.



A — Weiche Entkopplung nach unten
(zur Stellfläche hin)

Hochelastisch.
Frühe Mitbewegung des Gesamtpakets.
Geringere mechanische Gegenwehr.
Weniger harte Rückreflexion gespeicherter Energie von der Stellfläche.


Das Zusammenspiel: Erst die Kombination beider Richtungen 

verändert die Arbeitsweise deutlich: Oben direkter ableiten, unten früher nachgeben.

Das Resultat: Weniger Stauung, weniger Rücklauf, weniger gespeicherte Restenergie.




Reibung, Viskosität und Wärmewandlung

Mechanische Energie muss nicht nur umgeleitet, sondern abgebaut werden – im Idealfall als Wärme. 

Hier kommen Reibung, viskose Verluste und innere Materialdämpfung ins Spiel. 

Mehr Reibung und mehr Wärmewandlung bedeuten weniger verbleibende Vibrationsenergie 

und weniger Rückwirkung auf Gehäuse, Platinen und Bauteile.



Zwei unterschiedliche Kerne für unterschiedliche Energiearten

Im selben Gehäuse arbeiten zwei Kernprinzipien parallel.


Ein weich reagierender Kern arbeitet früh.
Geringe Trägheit. Frühes Ansprechen. Kleine, schnelle, flüchtige Nebenwirkungen 

werden früher erreicht. (Doppelhohlkammer mit Visko- und Reibkammer.)


Ein härter vorgespannter Kern arbeitet gröber.
Mehr Gegenkraft. Mehr Kontrolle bei stärkeren, trägeren mechanischen Ereignissen.

(Massekern starr mit Visko- und Reibkammer verbunden.)


Beide Ansätze verfolgen dasselbe Ziel: weniger gespeicherte Energie, 

weniger Rückkopplung und weniger zusätzliche Bewegung im Gerät.




Materialvergleich 

und relative Vergleichsskala der Testreihen


Ur-TMD (vorgespannte Stahlmasse im Stahlgehäuse)
hoch steif, geringe innere Dämpfung
reflektiert mechanische Energie stärker zurück ins Gerät
ca. 350–500 %


Aluminiumgehäuse
höhere innere Verluste als Stahl
reduziert hochfrequente Nachwirkungen stärker
ca. 500–800 %


Holzgehäuse
hohe organische Eigendämpfung
geringere metallische Nachschwingneigung
ca. 800–1200 %


Zwischenstufen / Testvarianten
unterschiedliche Mischformen
Teillösungen ohne vollständig abgestimmte Vorspannungen
ca. 1200–4000 %+


Parallel-Dualkern im Holz

(Weich-/Hartkombination mit Visko/Reibung)
frühes + kräftigeres Arbeiten kombiniert
stärkerer Abbau durch Wärmewandlung, breiterer Arbeitsbereich
deutlich oberhalb der vorherigen Zwischenstufen.


Zur Verdeutlichung eine Grafik über die Weiterentwicklung, 

ohne ein HiFi-Gerät getauscht zu haben:



Die Hebelwirkung des Gesamtsystems

Das System greift direkt an der Funktionsebene — ideal unter dem Geräteboden, nah an den Platinen:


Faktor A — Weiche Entkopplung nach unten:
frühestmögliches Mitschwingen des Gesamtpakets.
geringere Gegenwehr.
weniger Rücklauf gespeicherter Energie.


Faktor B — Harte Kopplung nach oben:
unmittelbare, verklemmte Montage.
kürzerer Energiepfad.
weniger Übergänge.
frühere Ableitung, bevor sich Schwingungsenergie verteilt.




Grounding — dasselbe Problem, nur elektrisch

Grounding meint hier keine Schutzerdung.
Gemeint ist die Ableitung und Neutralisation parasitärer Spannungen, wie sie typischerweise in HiFi-Geräten auftreten und bis auf die Leitungen zu den Membranen gelangen können, um sich dort mit zu entladen.


Im Kern ist das dasselbe Problem. Nur elektrisch:
Weniger parasitäre Energie.
Weniger zusätzliche Nebenwirkung.
Weniger zusätzliche Membranimpulse.


Das Spannendste dabei
Selbst Grounding reagierte auf Mechanik - auf TMD-Ankopplung, auf Beruhigung, auf entkoppelte Aufstellung.
Eigentlich völlig logisch, denn auch
Grounding ist Stromübertragung. Es besitzt Materialien, Kontaktstellen, Gehäuse, Übergänge — und damit ebenfalls Kinetik.



Es bleibt dieselbe Frage:

Wie viel typische HiFi-Kinetik arbeitet da einfach mit?



Fazit & Ausblick

Ob die Branche das inzwischen ebenfalls weiß?
Egal.


Derart konsequent zu Ende entwickeltes 
Nebenwirkungsmanagement — 

über eine komplette HiFi-Kette und übliche Handelsspannen hinweg kalkuliert — ist unbezahlbar. Und auch egal. 

Denn am Ende zählt nur eine einzige Sache:

Wie ausschließlich richtig impulsieren die Membranen?


Ich habe fertig. 


Fast.

 Weil noch eine Sache:


Mein HiFi-Setup liegt gebraucht bei etwa 35 k€ –

spielt räumlich aber midestens im mittleren 6-stelligen Bereich. 


Und ich gebe zu:

Eine echte, kompromisslose High-End-Anlage einmal konsequent auf die "richtigen Füße" zu stellen, 

würde mich reizen. 


Wo ich mein Hobby dann betreibe, 

ist mir völlig egal.


Voraussetzungen sind überschaubar: 

Übernahme von Reise- und Aufenthaltskosten.


Das Risiko: 

Dass meine Systeme bleiben sollen.

Dann käme noch Materialersatz dazu. 


Josef Schönen

0177-8907630


weiterführend: Über mich

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