Josch-Audio    
   Weil wir 24/7 an echtes Geschehen gewöhnt sind   

Das Froschteich-Axiom

Warum uns typische HiFi-Messungen die Realität verschweigen


Heute Nacht.


Fenster offen.
Etwa 70 Meter entfernt:
ein Teich mit unzähligen Fröschen.
Ich höre nicht einfach nur Frösche.


Ich höre einen Ereignisraum.

Ein zeitliches und räumliches Zueinander
sehr vieler quakender Frösche zugleich.


  • Nicht jeweils isoliert, ihren Klang.
  • Keine einzelne „Frosch-Quelle“.
  • Keinen einzelnen Kanal.



Sondern ein lebendiges, multiples, mehrquelliges
Ereignisgeschehen als ein räumliches Ganzes.


Ich nehme diesen gesamten Ereignisraum
vollkommen intuitiv wahr.
Ohne jede Anstrengung.


Und für dieses Naturerlebnis erscheint es mir nebensächlich,
ob diese Frösche 50 % kleinere oder drei Mal größere Körper hätten.

Sprich: ob sich Tonalitäten verschieben — geschenkt.

Das Entscheidende ist das Zueinander-Verhältnis der einzelnen Quäker im Raum.

  • Ihr präzises Zeit-Raum-Gefüge.
  • Ihr örtlich begrenzter, zusammengehöriger Beziehungszustand.
  • Ihr simultanes Miteinander als ein einziges, kohärentes Gesamtereignis.


Und genau das ist auch mein Maßstab für HiFi.

Nicht die isolierte Qualität einzelner Quellen.

Sondern die belastbare Wahrnehmbarkeit
des gesamten Ereignisraums als 

ein zusammengehöriger, lebendiger Schallursprung.


Und genau diesen natürlichen Maßstab
reduzieren typische HiFi-Messungen
regelmäßig auf isolierte Einzelgrößen —

in Mono.



Die Anklage lautet dabei nicht,
dass Messungen grundsätzlich wertlos wären.


Sondern,

dass typische HiFi-Mono-Betrachtungen
den natürlichen Maßstab zweiohrigen Hörens
nicht annähernd  abbilden können.


Denn Homo sapiens hört nicht in Mono.


Nie.


Er hört 24/7 zweiohrig.


Unser Gehör funktioniert nicht
wie ein statisches Messmikrofon.
Vielmehr
wie ein hochkomplexer räumlicher Beziehungsrechner.


Wir verarbeiten permanent
Räume,
Laufzeiten,
Differenzen,
Verteilungen,
das Zueinander.



Deshalb halte ich die typisch gefeierten HiFi-Mono-Mess-Betrachtungen 

für weitgehend marketinggetriebene Vereinfachungen.




Der Maßstab

Es geht mir nicht darum,
Messungen abzuschaffen.


Es geht mir um deren richtige Einordnung. 


Wenn eine Wiedergabekette
feine Zeit- und Phasenbeziehungen
nicht ausreichend erhält,
wird das Ereignisgefüge
für unser Wahrnehmungssystem
an Selbstverständlichkeit verlieren.


Das Hören wird anstrengender.


Wenn dagegen ein echter Froschteich
aus etwa 70 Metern Entfernung
vollkommen selbstverständlich,
lebendig
und räumlich plausibel erfahrbar bleibt,
dann ist das zweite Ohr
für mich keine Nebensache.


Sondern als fundamentaler Bestandteil dessen,
was wir überhaupt

als das Echt erleben.



Der reale Homo sapiens
hört 24/7
nicht in Mono.


Die Vermarktung von HiFi
tut nur regelmäßig so.


Egal



Und weiter für Zweiohrige:


Die natürliche Abfolge unseres Hörens


Warum Zeitwahrnehmung über echtes Hören entscheidet





Anruf
Infos