Josch-Audio     
   Damit auch Homo sapiens in voller Bandbreite funktioniert   

Der HiFi-Denkfehler

Nach über 30 Jahren HiFi
hat sich mir endlich diese Frage erschlossen:


Wie kann man Geräte zur Schallerzeugung entwickeln,
wenn man die Funktionen der Empfänger nur halb verstanden hat?




Das biologische Lastenheft

Wenn man Geräte für einen Empfänger baut,
dann muss man doch zuerst begriffen haben:


  • A: Wie dieser Empfänger funktioniert.
  • B: In welcher Umgebung das Empfangen funktionieren muss.
  • C: Wozu die empfangenen Daten überhaupt benötigt werden.



Diese Daten erreichen Homo sapiens in jedem Fall über natürlichen Schall.



Warum das zählt?


Weil normaler Schall eben die Zeitstrukturen seiner sämtlichen 

Schallereignisse trägt, aus denen wir Richtung, Entfernung und Bewegung 

ableiten, 

aus denen wir echte Ereignisse erkennen.



Denn genau dafür besitzen wir überhaupt einen Gehörsinn.
Um aus Schall Ereignisse zu erkennen und zu verorten.




Und die HiFi-Branche?


Sie reduziert diese natürliche Komplexität auf reine Energieübertragung – und kompensiert den Rest mit Marketing.


„Sechs. Setzen!“


Das Geschäft mit dem Glauben

Ohne diese Grundlagen zuvor überhaupt betrachtet
oder definiert zu haben, bleibt jede technische Optimierung
allein ein Geschäft mit Glauben und Hoffen,


dass
die Übertragung von Energie genügt.



(Und alles bloß, weil HiFi 

die Bedeutung der Zeitübertragung übersehen hat.)




Das Fazit:

Die fehlende Erkennbarkeit der Zeit im Schall ist 

bei der Wiedergabe mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit 

die Ursache dafür, dass selbst


6-stelliges Edel-HiFi  als  

künstlicher Wiedergabeversuch intuitiv 


erkennbar bleibt.



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